paco - Esperanto

Paco - Esperanto - Weltweit

Das Wort Paco ist das Wort für Frieden in der Esperanto-Kunstsprache, die für den weltweiten Gebrauch geschaffen wurde. Sie ist die am weitesten verbreitete internationale Kunst- oder Plansprache. Sie wurde in den 1880er Jahren von einem polnischen Augenarzt Dr. Ludwik Lejzer Zamenhof, Warschau, auf der Grundlage der uns bekannten Sprachen wie Französisch, Spanisch, Englisch, auch Deutsch, kreiert worden sein. Sie hat eine einfache Grammatik und sollte leicht erlernbar sein zum Zweck einer breiten Brauch- und Nutzbarkeit und einer Verständigung über die üblichen Sprachgrenzen hinweg. Zu einer Weltsprache hat sie sich dennoch nicht entwickelt. Diese Karriere hat doch weitgehend die englische Sprache geschafft, aus welchen Gründen auch immer. Nun, Großbritannien hatte weitreichende Kolonialgebiete, die sicher ein Ansatz war für die schließlich weitreichende Nutzung dieser Sprache in aller Welt. Mit Englisch-Kenntissen kann man sich durch die Welt bewegen, selbst in China, wenn auch nicht in den abgelegenen Bergen; dennoch sind auch dort die Menschen begierig, grundlegende Wörter dieser europäischen Sprache für eine Minimal-Verständig zu lernen. Esperanto ist mir auf meinen Reisen durch die Welt, außer in Israel durch einen Schweden, nicht begegnet. Bei der aktiven international gemischten Friedens-Gruppe "All Nations Café" an der Grenze zwischen Jerusalem und der Westbank waren seine Esperanto-Kenntnisse verständlicherweise interessant.

Dennoch soll diese Sprache sich weiter verbreitet haben als man landläufig annimmt. Langsam aber stetig, so heißt es, verbreite sich das Esperanto. Es gäbe Sprachgemeinschaften in allen Erdteilen. Schätzungen für Menschen, die Esperanto als Zweitsprache benutzen, liegen zwischen einer halben bis zwei Millionen[1]. Und es soll einige tausend Muttersprachler geben. Zu Prominenten, die die Sprache sprechen, zählen einige Nobel-Preisträger, wie auch Leo Tolstoj, Albert Einstein, Umberto Eco. Richard von Weizsäcker soll zu den "Sympathisanten" gehören.

Das Esperanto würde doch auch für Reisen, Brieffreundschaften, internationale Treffen und kulturellen Austausch verwendet. Es soll auch für Radiosendungen, im Amateurfunk, in Telegrammen, Zeitungen und Zeitschriften im Gebrauch sein sowie im Internet (Firewall, Google u.a.).

Mir ist das Wort wichtig für die Friedenszeile, gerade weil die Esperanto-Sprache kulturelle Barrieren überwinden will, keinen eingegrenzten Nationalismus kennt und eine wahrhaft friedliche Kommunikation mit der Weltgemeinschaft anstrebt und praktiziert. Die unmittelbare Bedeutung des Wortes Esperanto bezieht sich auf Hoffnung, ist also sinnvoll im sinne von Frieden durch Verständigung.

H. Raskob