Israel-Palästina Täglich vorkommende Bilder (03.12.2009)

Israel 2011

 
 
 

Hedwig Raskob (25.04.2010)

"Komm her. Da gehts lang, Junge. Nix Krieg. Frieden." HR
Den forschen Engel brauchen wir ganz besonders. Der weiß, wo's lang geht.
Raskob sucht die schwierigen Felder - und kommt in Kontakt. Guter Austausch auf menschlicher Ebene.
Hedwig Raskob zuhause bei der Arbeit.
H. Raskob in einer Oase, man möchte es nicht glauben, inmitten der Jerusalemer Altstadt.
Raskob in Washington D.C. bei einer Internationalen Friedensgruppe.
 
 
 

Die Gruppe (18.04.2010)

Eine Gruppe der Friedensspirale aus dem Umfeld Berlin trifft sich zur Arbeit und zu Gesprächen.

Von li (hinten): Botho, Ruth, Hedwig, Hans, Sabine, Arno. (vorne): Ute und Rita.
Arno hat Sekt zum Feiern mitgebracht. Rechts hinter ihm Ute, in der Mitte Botho, links Hedwig.
Zur Stärkung brachte jede/r mit, was ihm oder ihr gefiel.
Ruth Karzel und Ute Belder.
Die Friedensspirale amtlich eingetragen. Cl. Reinhardt, München, im Vorstand, kam auch zum Feiern.
Ein Teil der Gruppe tankt auf im friedlichen Marquardter Schlosspark: von li nach re: Hans, Sabine,
Botho von Rekowski, Gründungsmitglied, arbeitet an Freundschaftsprojekten mit Tschechen und Polen.
 

Friedensengel (21.07.2010)

"Friedens-Engel" - Kraft für unsere Zeit - von der Künstlerin Dagmar Hellriegel, mit ihren besten Wünschen für die Friedensspirale.

Frauenfriedenskongress (30.01.1994)

Podiumsdiskussion
Nava am Rednerpult: Nava hat Hedwig in ihre Familie aufgenommen, dann "ewige Freundschaft"
Hedwig mit Hagar, einer beherzten jüdischen Friedensfrau, nun verstorben, hinterlässt große Lücke.

Hedwig Raskob und Nava Elyashar

Hedwig Raskob und Nava Elyashar mit einer Frauen-Delegation der Links-Partei des Deutschen Bundestags an den Checkpoints der Westbank, Israel-Palästina.

Viele Israelische Siedlungen werden durch den Mauerbau eigens geschützt. Das zerklüftet die Lebenswelt der Palästinenser, die kaum zu ihren Feldern kommen, zu den Schulen, Krankenstationen. Sie müssen stundenlange Umwege in Kauf nehmen, viele Sperranlagen/Kontrollpunkte überwinden. An solchen stehen oft israelische Friedensfrauen, die durch ihre Präsenz ihren israelischen Soldaten ein wenig Menschlichkeit abfordern.
Linke Frauen am Checkpoint
Eine Delegation linker Frauen vom Deutschen Bundestag besucht, zusammen mit israel. Friedensfrauen, die Westbank. Nava: 2. von links, Hedwig: 2. von rechts.
mit linken Frauen des deutschen Bundestages am Checkpoint
Schmucke Israelische Siedlung auf Palästinensischem Boden der Westbank. Sie sind mit allem versorgt, während den palästinensischen "Brüdern und Schwestern" das Leben quasi unlebbar gemacht wird.
Die Mauer von Bethlehem erschlägt einen fast. Mauern, Sperren, Kontrollen über ein riesiges Areal hinweg, das sich Checkpoint nennt. Frauen mit Kleinkindern und Taschen und Gemüse etc. zwängen mühsamst durch die zuletzt engen Sperren im Gedränge vieler Menschen. An dieser großen Außenwand (etwa 9m hoch) steht in Englisch: Jesus weinte über Jerusalem.
(Mensch-sein und Mensch-sein-lassen, oder: Mensch-Werden, in Bethlehem, wird uns nach vielen leid-vollen Wegen noch gelingen.)
 
 

Eein Haniya

Eein Haniya, "All Nations Café", ein verheißungsvolles Prokjekt, örtlich zwischen Jerusalem und Bethlehem, (etwa 2 km südlich des Jerusalemer neuen Hauptbahhofs). Eine israelisch-palästinensische Gruppe zusammen mit Friedensleuten aus aller Welt trifft sich hier regelmäßig Dienstags 14-20 Uhr, um sich auszutauschen und Freundschaften zu festigen.

In Eein Haniya draußen: von li: Dhyan, Daphne, Mirjam. Sie haben alles vorbereitet, und schlürfen den Tee, den sie auf dem Feuer hinten li in der Ecke gebraut haben und warten auf die Kommenden.
Mittlerweile haben sich einige versammelt. Die Gesprächsrunde im Kreis auf dem Boden wird bald anfangen.
Man hat sich nun drinnen versammelt. Es ist Weihnachtszeit. Jede/r erzählt, was Weihnachten für sie/ihn bedeutet: Juden, Araber, Christen. Mirjam, links, mit hellem Pullover, glaube ich, singt uns gerade ein Lied.
Abed li hinten mit brauner Jacke und weißer Mütze lebte als kleiner Junge hier auf dem bäuerlichen Anwesen seiner Eltern. Jetzt lebt er im nahegelegenen Flüchtlingscamp und "muss" regelmäßig zu den Treffen kommen.
Weiter rechts: Hamze von Behtlehem kommt aus einer Reparatur-Werkstatt regelmäßig zu den Treffen, hat immer etwas Erquickliches für die Gruppe.
Dann Hedwig, re, mit rotem Schal, David, re, mit rotem "Hut", britischer Augenarzt, mit Leib und Seele und Hab und Gut der Verständigung und Versöhnung zwischen Israel und Palästina und zwischen den Religionen hingegeben.
Ganz links ein Bildstreifen, auf dem Hedwig die Weihnachtsgeschichte aus dem Evangelium vorliest.
Der Bau von außen mit dem Dornverhau davor.
Eein Hanija bei Nacht: die Sterne des Himmels mischen sich mit den Sternen der Erde.
Hier ist diese Gruppe (jedes Mal nehmen andere Menschen teil) zusammen gekommen, um auf dem Grundstück, das einst Abed's Eltern gehörte, s.o., (Abed hier li erster knieend) junge Olivenbäume zu pflanzen. Die Leiter sind Dhyan: 4. re stehend und Daphna, 1. re knieend. Sie haben mit viel Zähigkeit und Verhandlungsgeschick es fertig gebracht bei den Israelischen Behörden, Eein Hanyia, das Niemandsland zwischen Jerusalem und Bethlehem, für diese "gemischten" Friedensaktivitäten unter dem Titel "All Nations Café" zu gewinnen.
 
 

Dagmar Speckenbrink

Bild von Dagmar Speckenbrink